Los Angeles

Was der letzte Urlaubstag?! Unglaublich! Und der Tag hat tiefe Tiefen und viele Höhen. Es fängt schon damit an, dass unser Hotel immer noch kein WLAN hat – in welchem Zeitalter leben wir denn Bitte?! Wir fahren zu Starbucks, verpassen die Abfahrt…dann haben wir endlich Internet und sehen, dass das die Indian Canyons, die wir heute besichtigen wollen, geschlossen sind (na gut, besser jetzt als später). 

Wir überlegen zum Walk of Fame zu fahren – den kennen wir ja nur im Regen – aber – jetzt eine der Höhen – wir entscheiden uns für das Getty Center. 

Der Verkehr nach LA – der pure Horror! Eine tiefe Tiefe – sozusagen eine Untiefe! Meistens 7 Spuren, bereits 100 km vor der Stadt alles verstopft, Staus…für alle die noch an die Verkehrsromantik in Amerika glauben wollen: die gibt es hier nicht!, In Wyoming oder Washington mag es das sein – hier macht es keinen Spaß.


Für etwa 200 km benötigen wir über dicke 3,5 Stunden und sind so richtig genervt. Aber jetzt kommt eine der Höhen – das Getty Center. Der Milliadär J. Paul Getty hat seine Kunstsammlung der Öffentlichkeit KOSTENLOS zugänglich gemacht und das ist der HAMMER! Man zahlt lediglich für das Parken $ 15 und dann kann an mit einer kleinen Bahn auf den Berg fahren, wo die Museen angeordnet sind. 


Dabei beeindruckt alles! Die Architektur, die Gartenanlage und natürlich vor allem die Sammlung. 


Der Hammer, oder? Hier oben ist es so ruhig und friedlich, es ist nicht viel los und genau das Richtige für den letzten Urlaubstag. 



Für Fotografen ein Traum – tolle Architektur, spiegelnde Flächen.


Wie die meisten von Euch wissen, haben wir überlegt ein neues Sofa zu kaufen – da haben wir heute etwas passendes gesehen: 


Auch fürs Schlafzimmer haben wir etwas gefunden:


Der Verkehr sieht auch von oben nicht besser aus – und der Smog liegt wie eine Decke über der Stadt – hier würde ich nicht wohnen wollen (rechts im Bild der Stadtteil heißt witzigereise Bel Air).


So genug Kunst, Kultur und Architektur – kommen wir zum Geld verprassen. Steht ja noch das Geburtstagsgeschenk von meinen Eltern aus. Wir fahren nach Santa Monica und gehen shoppen 🙂


Küsschen & Dankeschön an Euch Liebsten!

Und als es fast schon nicht mehr besser kommen kann, entdecken wir noch das Yoghurtland! Den Laden, in dem ich 2011 meinen ersten himmlischen Becher Frozen Yogurt gegessen habe. 


Jetzt durch den dicken Verkehr Richtung Flughafen. Wir schlafen im Marriott – sieht ganz ordentlich aus:

 

und zieht uns die letzten Dollars aus der Tasche – $ 31 für den Parkplatz, § 13 fürs Internet, zwischen $ 7 und $ 9 fürs Bier, $ 9 für ein paar Süßkartoffelnfritten…gut, dass man mit dem Aufzug umsonst fahren kann – unser Zimmer ist in der 11. Etage 😉

Morgen fliegen wir um 15:20 Uhr mit einem A 380 nach Frankfurt und sind am Freitag gegen 15 Uhr wieder in Köln (wer den Flug verfolgen möchte: LH 457) Ich kann es gar nicht fassen, dass es vorbei ist. Danke, dass ihr mitgereist seid! War schön mit Euch! Wer Lust auf mehr Fotos hat – ich werde viele auf Instagram posten: https://www.instagram.com/frausajofo/

Take care! In 10 Jahren haben wir vielleicht genug für die nächste USA-Reise gespart 🙂

Joshua Tree Nationalpark

Die Fahrt zum Joshua Tree Nationalpark dauert leider 90 Minuten und aufgrund von erwartenden Tagestemperaturen um 37 Grad im Schatten – und wo soll der Bitte herkommen? – starten wir früh und sind schon um 8 Uhr am Hidden Valley. 

Auf dem Weg dorthin kommen wir an Windfarmen vorbei – Californien produziert die meiste Windenergie in den USA – aus dem fahrenden Wagen sieht das so aus:


Der Eingang zum Hidden Valley liegt wirklich versteckt – der Eingang ist sehr schmal (oder Guido hatte wirklich zu viele Burger 😉


Früher sollen hier geklaute Rinderherden versteckt worden sein. 

 

Obwohl der Park nach den Bäumen benannt ist, faszinieren uns die Steine vielmehr. Wie kommt es, dass die da so scheinbar lose rumliegen und doch nicht auseinander fallen? Gut, dass ich mit einem Geologen befreundet bin, der mir das hoffentlich in einfachen Worten erklären kann – bei Naturwissenschaften schalte ich ja leider leicht ab 😉 

Die Bäume sollen aber nicht zu kurz kommen. 


Nach so langer Zeit ohne Pärchenfotografie halte ich es nicht mehr aus und Guido muss mit mir posen – dafür das als Stativ ein Stein dient, finde ich es aber ganz ordentlich.


So jetzt hat die Sonne Ihre volle Stärke erreicht und es reicht vorerst mit Wandern. Mit dem Auto fahren wir zum Keys View – von hier hat man einen überragenden Ausblick auf die Wüste. Man sieht es schlecht auf dem unteren Bild – rechts ist ein hoher Berg – der Mount San Jacinto – auf den werden wir gleich fahren. 


Mit der Seilbahn geht es auf 3.302 m auf den Mount San Jacinto – die höchste Erhebung der Bergkette – die Seilbahn ist von einer Schweizer Firma gebaut und das vermittelt doch die nötige Sicherheit um sich wohlzufühlen. Während der 10-minütigen Fahrt dreht sich die Gondel mehrmals um 360 Grad, so dass man alles im Blick hat. 


Oben angekommen ist es direkt mal einige angehme Grad kühler – hier 21 Grad unten über 37 Grad. Da kann man fein den Gipfel erkunden. Es gibt einen Desert Trail von dem man 5 wunderbare Ausblicke auf die Wüste hat. 


Es gibt viele Tiere am meisten Echsen. Vor Klapperschlangen wird gewarnt – aber davon hat sich keine Blicken lassen. 


Ich würde euch so gerne noch mehr Bilder zeigen, aber leider hat der Tag ja nur 24 Stunden und die reichen nicht für alles. 

Auf dem Rückweg kommen wir an dieser Brücke vorbei und ich überlege, ob ich der Stadt Köln nicht vorschlagen soll ähnliches für die Zoobrücke zu planen. 


Das war wieder ein super toller Tag mit knapp 25.000 Schritten und einem netten Abschluss im Firehouse Steak Grill.


Ist es zu fassen, dass morgen unser letzter Urlaubstag anbricht? Ich kann es gar nicht glauben – die Zeit ist so wahnsinnig schnell vorbeigeflogen und ich habe doch noch gar nicht alles gesehen und auch noch gar nicht genug. Lieber schnell nochmal den Whirlpool springen, die Sterne bewundern  und feststellen, dass einem danach auch bei 30 Grad frösteln kann. 

Palm Springs oder doch nicht?!

Ausschlafen! Na fast – immerhin bis 7 Uhr und heute morgen ist es auch schon gar nicht mehr so heiß – oder sind wir bereits aklimatisiert?

Durch das Death Valley fahren wir Richtung Palm Springs – denn so steht es in der Reisebeschreibung: Heute fahren sie nach Palm Springs.

Die Badwater Road bietet noch viel und ist nach dem Badwater Point auch sehr wenig befahren…


und so sehen wir tatsächlich noch Wilflife.


Was uns super gut gefällt, sind die welligen Straßen – hier wird dann immer vor DIP gewarnt, wenn man wieder in eine besonders heftige Senke fährt. Wunderschönes Gefühl, wenn der Magen so hoch und runter geht.


Hier in Californien gibt es noch die gute alten Notrufsäulen – allerdings in einer Menge, die mir dann doch wieder Kopfzerbrechen bereitet 😉


Wir kommen an weiteren Dünen vorbei, würden gerne näher ran – aber das soll dann $ 30 kosten – soooo schön, finden wir sie nun auch wieder nicht. Guido verspricht mir in Holland oder Frankreich schönere Dünen.

Wir müssen für mich bzw. die Fotos ganz schön oft anhalten – aber das ist es Wert!


Bei so einer schönen Kirche könnte man ja glatt wieder zum Gottesdienst gehen (für dieses Foto mussten wir wenden, ein Stück zurückfahren, anhalten ….).


Es geht wieder stark Richtung besiedeltes Gebiet und das merkt man leider auch auf der Interstate. Vorbei mit der viel gerühmten ruhigen amerikanischen Fahrweise – hier geht es zu wie auf dem Kölner Autobahnring – nur dass man links und rechts überholen darf. 

Das Foto ist jetzt vielleicht ein schlechtes Beispiel – aber im dicksten Verkehr habe ich nicht mehr fotografieret. Es gab sogar mehrere Meilen Stau – vielleicht lag es am Labor Day?

Wir sind froh, als wir endlich in Palm Springs im Marriott Coutyard ankommen. Für alle Golfspieler unter den Lesern: Palm Springs hat allein 100 Golfplätze – hallo?! Wir sind hier in der Wüste!


Leider war das aber gar nicht unser Motel. Denn wir haben eine Buchung in Palm Desert – knapp 30 km entfernt. Zähne zusammenbeißen und durch.


Belohnt werden wir mit einem wunderschönen Hotelzimmer mit Blick auf den Pool. Nach einem mexikanischen Abendessen springen wir noch schnell in den Pool und zu meiner Freude auch noch 15 min. in den Whirlpool und haben die ganze Anlage für uns! Aber leider ist das Internet ausgefallen – man arbeitet daran….

Death Valley III

Guten Morgen,

auch heute sind wir wieder um 5 Uhr aufgestanden um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Föhn bereit um das Wüstenerlebnis authentischer zu machen? Wir fahren zum Devils Golf Course und sind ganz alleine, die Temperaturen sind noch angenehm und ich feile an meinen neuerworbenen Fähigkeiten der Landschaftsfotografie. 




Es heißt Devils Golf Course, weil der Boden so aussieht als hätte der Teufel Golfbälle abgespielt… Muss ein ziemlich schlechter Spieler sein. Weiter geht’s zum tiefsten Punkt Nordamerikas. Badwater – 85,5 m unter dem Meeresspiegel.

Merken tut man davon nix. 



Da man nirgends laufen muss, jagt ein Highlight das Nächste. Der Artist Drive ist eine schmale Straße durch eine fremdartige zauberhafte Landschaft. 



In den Golden Canyon gehen wir nur ein kleines Stück hinein – langsam wird es zu heiß.


Hier wird es schon wieder richtig heiß und wir fahren raus aus dem Tal. In kurzer Zeit sind wir in Nevada – hier ist es nur noch um die 30 Grad und das fühlt sich schon richtig angenehm an. 


Rhyolite ist eine Ghosttown – hier gibt es nicht viel zu sehen. Verstreut stehen einige Gebäude, die angekündigten Klapperschlangen lassen sich nicht blicken und wir sind schnell fertig. 




Im nahegelegenen Beatty tanken wir unseren Wagen auf und gönnen uns einen Brunch (ich Frühstück, Guido Mittagessen) bei Dennys.


Am frühen Nachmittag sind wir wieder im Hotel, holen ein bisschen Schlaf von heute Morgen nach und bereiten unsere Weiterreise nach Palm Springs vor. 

Genug ausgeruht, wir fahren noch mal schnell durch den Artist Drive – die Sonne am Nachmittag verleiht der Landschaft eine völlig andere Farbe. 



Am Abend gehen wir wieder in den Saloon und essen wieder eine Pizza (gestern hatten wir einen HotDog und einen Salat – das war nicht ganz so lecker und sättigend). Ein schöner Tag geht zu Ende. 

Death Valley ll

Hi Folks,

ungewöhnliche Temperaturen erfordern angepasstes Verhalten. Also quälen wir uns um 5  Uhr aus dem Bett um zum Sonnenaufgang am Zabriskie Point zu sein. 

Vor Sonnenaufgang ist die Temperatur erträglich und liegt bei angenehmen 32 Grad.


Es windet wieder heftig.


Unglaublich, dass so eine unwirtliche und tödliche Landschaft so wunderschön sein kann. 


Ich hatte mir ja schon vorher geschworen kein Opfer des Death Valleys zu werden und daher verzichten wir einfach auf Wanderungen und abgelegene Straßen und gehen es ruhig an. 

Wir wollen maximal bis 10 Uhr unterwegs sein. Also schnell zu den Sanddünen.



@ Karin – weißt du wer sich hier nachts rumtreibt? Ich denke, dass das eine eine Schlange ist – Guido tippt auf irgendwas mit vielen Füßen


Noch sind die Temperaturen unter 100 Grad Fahrenheit und wir machen auf dem Rückweg noch einen Abstecher zum Salt Creek. Hier kann man etwa einen Kilometer auf einem Holzsteg über einen ausgetrockneten Flussbett laufen. Sicherheitshalber tragen wir 2 Liter Wasser bei uns.

Aber auch hier gibt es Leben. Vom gesicherten Steg aus hätte ich auch gerne eine Klapperschlange gesehen, aber leider hatten die heute hitzefrei. 


Wir besichtigen ausgiebig das Visitorcenter und ihr könnt raten, für wen ich das schönste, kitschigste Mitbringsel ergattert habe. 


Den Rest des Tages ruhen wir aus, gammeln in den Schaukelstühlen, schlafen ein bißchen und freuen uns auf morgen – da stehen wir auch um 5 Uhr auf 🙂


 

Das Tal des Todes

Hallo Ihr Lieben,

leider müssen wir auch die Riesenbäume schon wieder verlassen und reisen Richtung Death Valley. Luftlinie kein Problem, aber wir müssen den Gebirgszug umfahren, das macht dann über 450 km. Direkt hinter unserem Hotel ist die Strecke durch das Tal der Three Rivers wunderschön, schade, dass ich das nicht vorher entdeckt habe – da hätte ich wunderbar meine Füße ins Wasser halten können.

Wir sehen viele Obstplantagen – da ringt der Bauch mit dem Hirn – ökologisch gut kann das hier nicht sein – aber sieht alles verdammt lecker aus!

Am Anfang der Wüste ist ein Ort, wo Flugzeuge zum Sterben hinkommen – leider konnte man nicht näher ran.


Die Straßen werden einsamer, die Landschaft kärger.



Der Beginn der Mojave Wüste zeigt sich, wie man es von einer Wüste erwarten darf. Und es ist heiß. Richtig heiß! Wir dachten ja schon in Three Rivers sei es heiß gewesen.


Ein Rückblick.

Willkommen im Tal des Todes! Sieht ja erstmal gar nicht so gruselig aus. 


Obwohl es bereits später Nachmittag ist, ist es einfach nur heiß!



Bei über 47 Grad leidet die Unternehmungslust. Wir checken lieber in der Furnace Creek Ranch ein und fliehen in unser Zimmer mit Klimaanlage. 

Vor der Balkontür stehen zwei Schaukelstühle und wir freuen uns die Schattenseite des Gebäudes erwischt zu haben. Aber es ist so heiß, dass an einem Aufenthalt auf dem Balkon nicht zu denken ist. Es weht ein heftiger Wind und wer denkt, dass muss doch angenehm sein, sollte sich seinen Föhn nehmen- am besten mehrere, diesen auf volle Lotte stellen und sich mit 20 cm Abstand ins Gesicht halten. So fühlt sich Wind bei über 40 Grad an 😉

Aber es ist schon kurz vor 18 Uhr und um 19:12 Uhr geht die Sonne unter. Das Internet empfiehlt für einen schönen Sonnenuntergang den Dantes View – einen Berg mit immerhin 1669 m – hier ist nicht nur die Aussicht schön, sondern auch die Temperatur erträglich – es ist unglaublich windig – und ich schaffe es kaum meine Autotür zu öffnen.



Im Salon auf der Ranch lassen wir den heißen Tag mit einer Pizza ausklingen, die locker für 2 reicht und sehr lecker ist. 


Fest steht, dass wir die Wüste nur in den frühen Morgenstunden und am Abend erkunden können. Also ab ins Bett! Gute Nacht Ihr Lieben!

Sequoia Nationalpark

Hello aus Three Rivers,

so einen wunderbaren Park sollte man nicht nur im Auto ansehen – aber um die 42 km in den Park zu kommen, gibt das Navi mal wieder 1:16 Stunden an. Guido träumt schon, wie fantastisch das sein muss hier mit dem Motorrad langzufahren – die Idee hatte Frank ja auch schon – muss ein Männerding sein – mir gefällt es auch so. 


Durch den Giant Forest wandern zum Moro Rock. Ob Tolkien diese Bäume gesehen hat und danach die Ents erfunden hat?


Im Gegensatz zu den typisch amerikanisch angelegten Sehenswürdigkeiten (Parkplatz, 500 m gehen, gucken und fahren) sind hier die Bäume nicht abgesperrt. 


Als ich einen Anfasse wundere ich mich. Die Rinde ist fast weich und etwas nachgiebig – etwa wie eine Kokosmatte.

fühlt sich gut an – zum kuscheln aber irgendwie ungeeignet

Glücklicherweise an einem Hinweisschild zum „Hanging Rock“ vorbei. Ein kleiner Umweg, der sich lohnt.


Die Lage des Steins inspiriert zu Unsinn.


Es gibt nichts zu rütteln, der sitzt fest 😉 Wir sind so hoch, dass wir auf einen Hubschrauber herunter gucken können und es gibt eine malerische Aussicht auf den Moro Rock, auf dessen Gipfel wir gleich wandern möchten.


Am Moro Rock sind wir nicht mehr alleine, denn hier gibt es einen Parkplatz – trotzdem muss aber noch ganz schön viele Treppen hochklettern um auf den Gipfel zu kommen – it’s a long way to the top!



Ja, guckt euch mal meine Hämmchen an – die sind nicht braun, sondern einfach dreckig, denn es ist auf den Waldwegen sehr sehr staubig. Während in Savannah ein Hurrikan wütet ist es hier sehr, sehr trocken und kein Regen in Sicht!

Weiter geht’s durch den Wald der Riesen:


Vom Bobcat Point haben wir wieder einen wunderbaren Ausblick auf den Moro Rock – wow, die Leute sehen von hier schon wie Ameisen aus.


Vorbei an Cresdent Meadow – einer wunderschönen Lichtung – um diese Tageszeit natürlich ohne Tiere.


Irgendwie sind wir falsch gewandert und kommen nicht da aus, wo wir wollten – macht aber nichts – verschiedene Buslinien fahren von Parkplatz zu Parkplatz, so dass wir bequem unser Ziel erreichen und noch Luft für den Big Tree Trail haben – immerhin 1 Meile!


Was bei einem Besuch hier wohl nicht fehlen darf ist die Fahrt durch den Tunnel Log:


Ein wunderschöner Wandertag geht zu Ende und wir machen uns auf den Heimweg – für Guido wieder die reinste Freude. Wir genießen ein Bierchen vor unserer Hütte 

Und gehen in der  400 m (an einer Bundesstraße ohne Bürgersteig auch ein Abenteuer) entfernten Cider Mill leckere bodenständige Burger  essen – es gibt sogar einen vegetarischen. Das wird der erste Urlaub in dem ich nicht abnehme!


@Mama: bis zum Ende unseres Urlaubs wird es nicht mehr regnen – es sogar in Palm Springs Temperaturen von 41 Grad zu erwarten:-/

@Karin: wenn man dann mal einen Käfer sehen möchte, kommt natürlich keiner :-/7 mmd

Sequoia und Kings Canyon Nationalpark

Hallo Ihr Lieben,

der Eintrag von gestern ist irgendwie im Nirwana gelandet – schade – wenn ich heute Abend fit genug bin, schreibe ich ihn neu. Jetzt zum 31.08.2016 – die Nationalparkdichte in Californien ist hoch und so sind es bis zu den nächsten zwei – Sequoia und Kings Canyon Nationalpark nur 160 km. Das Wetter ist traumhaft bis zu heiß. Wunderschön in der Teddy Baer Lane zu starten, oder?

Zunächst geht es durch viele Obstplantagen und dann wieder in die Berge. 

Die beiden Nationalparks gehören zusammen – der obere Teil besteht aus dem Kings Canyon und da wir im Süden wohnen, fahren wir zunächst dorthin.


Auf dem Weg kommen wir am General Grant Tree vorbei – dem zweitgrößten Baum der Erde.

Aber die Sequoia sind alle so groß, dass der eine Meter mehr oder weniger nicht noch beeindruckender ist. 


Durch einen gefällten Baum kann man ohne Schwierigkeiten durchgehen und sich maximal den Kopf im Baum stoßen. 



Die Fahrt in den Kings Canyon ist atemberaubend – Berge, Schluchten und eine kurvige Straße.


Schade, dass wir keine Zeit haben, hier wandern zu gehen – aber andererseits …. Wenn die Bären hier picknicken, ist es vielleicht zu aufregend. 


An diesem tollen See – und hier ist es gar nicht mehr so heiß, da er so hoch liegt, würden wir auch gerne übernachten.


Jetzt aber mal Richtung Three Rivers. Dazu müssen wir quer durch den Nationalpark fahren und kommen auch am größten Baum der Erde vorbei (das ist er nicht – glaubt mir, auf dem Fotos macht es keinen Unterschied, ob ein Baum 79 oder 83 m hoch ist und der Durchmesser 7 oder 10 m – man bekommt so oder so den Mund nicht zu).


Wieder ein Baum zum durchlaufen und jetzt die kurvige und aufregende Strecke den Berg runter. 


Morgen weiß ich, wo ich die Kamera parat haben muss – heute wird nur gestaunt. 


Guido ist voll in seinem Element schafft es die Strecke über 20 min. schneller zu fahren als vom Navi angegeben und das ohne größere Geschwindigkeitsübertretungen.

Unser Hotel ist wohl das allerschlechteste bisher. Foto mache ich euch morgen, gestern war ich von dem harten Käfer der mir aus der Tür entgegenkam zu konsterniert. Wie immer im Leben ist nicht alles schlecht – wir können schön vor der Tür sitzen und bei über 30 Grad noch angenehm was schwitzen und einen schönen Sonnenuntergang bewundern.



Heute Abend gehen wir nicht mehr weg sondern essen unsere Fertigtomatensuppe und Mac’n’Cheese vor Tür 🙂

Gute Nacht, passt auf Euch auf!

PS: Danke für Eure Kommentare – wir freuen uns immer sehr darüber 🙂

Yosemite III

Hi Guys,

wie oft muss man im Urlaub früh aufstehen, um zu meinen, dass man fast verschlafen hat, wenn man um 07:45 Uhr aufsteht? Keine Hektik heute, wir lassen es ruhig angehen, genießen unser amerikanisches Frühstück im Comfort Inn und machen uns auf den Weg in den Yellowstone Park um zu wandern. Unser Auto will nicht sauberer werden.



Um nicht wieder durch den ganzen Park fahren zu müssen, entscheiden  wir uns für den Meadow Loop in Wawona. Leider mal eine Fehlentscheidung. Es ist warm, man sieht nichts aufregendes und überall gibt es Mosquitos. Gut, dass wir nur  1,5  Stunden für den Weg benötigen – da bleibt Zeit für mehr.


Einen Trail zur Swinging Bridge.


Die Bridge kann sich zurecht „Swinging Bridge“ nennen, die Bretter machen nicht den vertrauenswürdigsten Eindruck, aber sie halten 😉


Es ist sehr warm und ich fröhne meinem neuen Hobby…

Füße ins Wasser, Seele baumeln lassen 🙃

So genug rumgehangen, Zeit für Arbeit!


Auto geputzt, Blog geschrieben, lecker Essen gewesen (weil es so nett war wieder in der South Gate Brewery- merke Pepperoni meint Salami und nicht Peperoni!) und neue Energie getankt für morgen. Das letzte Drittel des Urlaubs liegt vor uns.


Man hat ja schon Pferde vor der Kneipe kotzen sehen, aber das…?


Yosemite ll

04:20 Uhr – der Wecker klingelt! Was sind da für Geburtstagsgeschenke, für die man mitten in der Nacht aufstehen muss?! Meist sind es die Schönsten! Um 06:25 Uhr treffen wir uns im Yosemite Valley mit Julia von der Anseln Adams Gallery. Wir müssen so früh los, da von unserem Motel aus, noch gut 90 Minuten Fahrt vor uns liegen. Wer es sich leisten kann, übernachtet im Park, wir 3o km davor. 

Meine Kamera kenne ich ganz gut und kann die Tipps von Julia gut umsetzen – die größten Kämpfe trage ich mit meinem Stativ aus. 


Merke: die Landschaftsfotografin hat Zeit, turnt erst von einem Spot zu anderem bevor sie ein Foto schießt. Das ist ganz und gar nicht meine Art und für mich etwas Neues.


Definitiv weiß Julia wo man rumturnen muss!


Als wir so still dastehen um zu überlegen, wo das nächste Foto entstehen soll (Julias Ansatz ist: ich bring dich hierhin, aber ab hier musst du den besten Punkt selber finden) sind wir so leise, dass sich Wildtiere am Bach sehen lassen. Ich bin ehrlich, egal wie schön die Landschaft ist, dies erfreut mein Herz noch mehr! (Aufgenommen nach der Sandra Methode: hektisch 10 Fotos schießen und dann gucken. 😉


Julia zeigt mir, dass man in der Landschaftsfotografie immer einen Filter nutzen kann (alle Fotos sind unbearbeitet und direkt aus der Kamera – ja, so ein Filter lohnt sich).


Stoppfilter – manuelle Fokussierung nötig – da darf man nachher nicht vergessen, den Autofokus wieder einzustellen! Hab ich vergessen, der Profi hat auch nicht daran gedacht – den Bildern tut es aber keinen Abbruch finde ich.


Puh, 4 Stunden konzentriertes fotografieren ist anstrengend! Wir haben Pause bis 15:30 Uhr – das lohnt es nicht nach Hause zu fahren. Wir genießen die Zeit, picknicken am Fluss 


und entdecken ein weiteres Hobby von mir – schmutzige Füße im Gebirgsbach und nix tun



Um 15:30 Uhr geht der Workshop weiter  –  wir treffen uns am Tunnel View 


Ich bitte Julia ein Foto von uns zu machen:

was auch erklärt, warum sie Landschaftsfotografin ist 😉 Weiter geht’s Richtung Sentinel Dome, wo wir laut Julia den schönsten Sonnenuntergang erleben können. Unterwegs entdecke ich einen Schwarzbären – ich altes Adlerauge 😉


Julia kennt alle Abkürzungen, aber zum Sentinel Dome muss man ganz schön hochschnauben, es lohnt sich!

Hammer! 

Wir müssen uns beeilen um unser Auto noch in der Dämmerung zu finden. 


Um 21.20 Uhr sind wir in Oakthurst, essen im Tacobell noch schnell eine Familienration an Tacos und beim Duschen schlafe ich fast schon ein! Ein schöner Tag – aber ich bin kaputt! Lernen ist halt anstrengend. Den Blog muss ich morgen schreiben.