Anschluss an den Rheinradweg: von Lahnstein bis Linz – 53 km

Heute war das Wetter so, wie man es sich für eine Radtour wünscht; nicht zu warm, nicht zu kalt…genau richtig.
Hier mündet die Lahn in den Rhein – unspektakulär:

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Die Streckenführung bis Koblenz war gut.

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Danach wurde es etwas abenteuerlich; teils ging es über die Bundesstraße und dann mal den Weinberg hoch (hallo! Flussradtour!)
Richtig Indianer-Jones-mäßig wurde es dann bei der Umleitung in der Nähe von Leutesdorf. Der Weg war schmal, uneben durch Wurzeln oder Steine, rutschig und matschig und jeder Fehler konnte den Besuch im Rhein bedeuten. Gut nur, dass wir keinen Gegenverkehr hatten. Wer denkt sich solch eine Umleitung aus?

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IMG_0818.JPG Ich weiß, auf den Bildern sieht es nicht so wild aus.
Da die Strecke so kurz war, mussten wir viel pausieren

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IMG_0823.JPG Ach, kann eine Radtour schön sein ohne Regen!

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IMG_0813.JPG Als wir in Linz ankommen, liegen sämtliche Rentnerschiffe der Welt vor Anker und wir fahren direkt nach Kripp auf die andere Rheinseite zu unserem Hotel.

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Unser Hotel ist diesmal sehr schön, mit eigener Terrasse mit Rheinblick und funktionierendem Internet!

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Dank der Fährkarte von Peter Bourry *DANKE* pendeln wie noch mal zurück nach Linz. Am frühen Abend sind fast alle Touristen auf dem Heimweg.

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Wir finden eine schönes italienisches Restaurant mit Sonnenterrasse zum Rhein. Wider erwarten ist es noch warm genug um draußen zu Essen 😉

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Lahntalradweg 04: von Limburg nach Lahnstein – 55 km

Die Etappe des Grauens. Wir sind schon im Regen los gefahren und auch die Vorhersage ließ kaum Hoffnung auf Besserung.

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Aber nicht nur das Wetter war schlecht, sondern auch die Streckenführung.
Das angenehmste war noch die 5 km mit der Bahn, damit man nicht über die Bundesstraße fahren muss

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Obwohl es zwischendurch eine kleine Wetterbesserung gab

IMG_0788.JPG haben mir die Anstiege die Laune vermiest

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Um mich bei Laune zu halten, haben wir in Nassau im Biergarten des Kanuvereins eine Pause gemacht, aufgrund des Wetters hatten wir freie Tischwahl, obwohl der Regen erst so richtig angefangen hat, als wir dort saßen

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ein kleiner Marder ist der einzige andere Gast, der dem Regen trotzt.
55 km sind einfach zu kurz…wir kommen zu früh in Lahnstein an

IMG_0793.JPG und werden Opfer des Wetters, des Kneipensterbens und von unserem grausamen Pensionszimmers in Neubert’s Gästehaus.

Das Zimmer ist total ungemütlich und sieht aus, als hätte man alle überflüssigen Möbel darin gebunkert und

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IMG_0796-0.JPG die Aussicht aus dem einzigen Fenster ist geradezu pittoresk

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Dazu hat man noch den Kneipenlärm und die Küchengerüche des angeschlossenen Restaurants 🙁 also nichts wie raus… Doch in der Stadt sind fast alle Lokale geschlossen oder haben Ruhetag… Der Regen tut sein übriges

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Gut, dass wir eine leckeren & gemütlichen Italiener gefunden haben und uns auf einen regenfreien Tag morgen freuen können.

Lahntalradweg 3: von Wetzlar nach Limburg – 67 km

Die Geburtstagstour!
Obwohl ich Geburtstag habe, ist ab mittags Regen angesagt. So stehen wir schon vor 7 Uhr auf um dem Regen davon zu fahren.

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Aber mit jedem Kilometer und jedem eingehenden Glückwunsch wird das Wetter besser!

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Das Schloß Weilburg wäre einen Besuch wert – aber mit dem drohenden Regen im Genick radeln wir weiter.

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Der Radweg führt heute oft an der Lahn entlang und entgegen aller Vorhersagen ist es teilweise richtig sonnig.

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In Runkel beenden wir die Flucht vor dem Regen und trinken ein Geburstagsbier mit Blick auf die Burg.

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Die restlichen 11 km nach Limburg fordern noch einmal alles: der Radweg wurde wegen einer Baustelle umgeleitet – weg vom Flussufer, komplett aus dem Tal heraus – hechel…

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Auf der Terrasse unserer Pension nehmen wir ein Willkommensbier – ohne einen einzigen Tropfen Regen abbekommen zu haben, sind wir in Limburg angekommen 🙂
Nach einer Erkundung der Stadt essen wir beim Italiener.
Der perfekte GeburtsTAG!

Lahntalradweg 2: von Marburg nach Wetzlar – 55 km

Heute liegen gemütliche 55 km vor uns. Dunkle Wolken, aber kein Regen begleiten uns. Damit es nicht zu schön wird, haben wir heftigen Gegenwind.

Marburg zeigt sich zum Abschied von seiner besten Seite

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Die Strecke ist wunderschön, sehr verkehrsarm und überwiegend gut beschildert

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Bei einer so kurzen Strecke muss man natürlich pausieren, sonst kommen wir zu schnell an. In Gießen gibt es einen wunderschönen Biergarten direkt am Fluss – wenn es jetzt noch etwas wärmer als 16 Grad wäre, könnte es nicht schöner sein.

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Wenn man keine Angst vor dem nächsten Regen hat, fährt es sich sehr entspannt, die Kühe freuen sich über die Abwechslung

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Nach einer Nettofahrzeit von 3:17 kommen wir in Wetzlar an. Die Sonne scheint und wir gönnen uns eine Belohnung

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Abends spazieren wir durch die wunderschöne Stadt, wo es das perfekte Schuhgeschäft für mich gibt

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Im Paulaner Wirtshaus Wetzlar genießen wir den Abend und ich feiere schon mal ein bisschen

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Lahnradweg 1: von Lützel nach Marburg – 77 km

Diese Etappe hatte alles was man nicht braucht außer Gegenwind: Anstiege,
Regen und Stürze…aber der Reihe nach…

Um 8:26 Uhr sind wir von Köln-Deutz mit dem RB 9 nach Siegen gefahren – das dauert fast 1,5 Stunden und natürlich war der kleine Fahrradabstellbereich überfüllt. In Siegen mussten wir rennen um den Anschlusszug nach Bad Berleburg zu erreichen (also alles wie immer, bei Touren mit der DB). Der Zug nach Bad Berleburg ist mehr wie eine Straßenbahn – fast jeder zweite Bahnhof ist ein „Bedarfshalt“.

Endlich in Lützel angekommen – 10:57 Uhr

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Jetzt fing es heftig an zu regnen. Aber hier konnten wir uns noch unterstellen. Die nächsten 12 km ging es immer wieder bergauf und dann bin ich, ja ich gebe es zu, mal abgestiegen. Das Verhängnis kam erst, als ich wieder aufsteigen wollte. Weil ich nicht genug Schwung hatte, mit dem rechten Fuß aber schon in der Pedale klickte, bin Ich fast stehend mit dem Rad in den Graben gepurzelt – leider so tief, dass Guido mich erst mal gar nicht gefunden hat.

Kommen wir zum schöneren Teil – teilweise war die Strecke perfekt

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leider hat es nochmal geregnet

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Und so sind wir ohne Pause nach Marburg geradelt; dass schlechte Wetter immer im Genick. Guido ist dann beim absteigen vom Rad auch noch hingefallen und hätte ohne den Helm bestimmt eine dicke Beule am Kopf.

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Nach 4:19 haben wir Marburg – vor dem Regen erreicht!

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Unser Zimmer im Marburger Hof ist sehr ordentlich. Wir bummeln noch ein wenig durch die Stadt, die sehr hügelig ist und ich stampfe sogar noch hoch mit zum Schloss – gefühlte 753 Stufen 😉 der Ausblick lohnt sich aber und einen schönen Biergarten gibt es auch.

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Es fängt spontan Wiede an zu regnen und wir retten uns in eines der vielen Lokale, Essen lecker und günstig und machen uns auf den Heimweg.

Zur Belohnung für die Qualen gab es noch einen Absacker, einen Calvados mit Mispel, in der Gartenlaube

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